Das Ensemble

Johanna

Johanna Risse erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Jahr 2000 im Alter von 6 Jahren in Werl und nahm parallel dazu ab 2005 Klavierunterricht. Schon von klein auf wirkte sie neben dem solistischen Musizieren im Rahmen des Unterrichts oder im Rahmen von Konzerten in diversen Ensembles mit und war unter anderem Mitglied im Landesjugendorchester NRW, bei der Orchesterakademie der Bochumer Sinfoniker und im Märkischen Jugendsinfonieorchester. Weiterlesen

Im Jahr 2013 nahm Johanna Risse das Studium „Lehramt Musik“ mit dem Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf. Durch den Gesangsunterricht, den sie im Rahmen des Studiums erstmalig erhielt, entdeckte sie ihre Liebe zum klassischen Gesang und studierte ab 2016 zusätzlich den Studiengang „Elementare Musikpädagogik“ mit dem Hauptfach Gesang. Um ihre Studien im Bereich Gesang noch weiter zu vertiefen studiert Johanna seit 2018 „Gesangspädagogik“. Meisterkurse bei Prof. Helge Slaatto (Violine), Prof. Martin Dehning (Violine), Annette Kleine (Gesang) und Prof. Thilo Dahlmann (Gesang) ergänzten ihre musikalische Ausbildung.

Neben solistischen Auftritten sowohl als Sängerin als auch als Violinistin wirkte Johanna Risse im Kammerchor der Musikhochschule Köln und im Europäischen Kammerchor mit und singt aktuell im 2017 gegründeten Vokaloktett Köln. Mit der Violine wirkt sie außerdem regelmäßig in der Mendener Kammerphilharmonie mit.
Neben der klassischen Musik widmet sie sich immer wieder der Jazzmusik, zum Beispiel im Jazzchor „Someswing Good“ oder als Violinistin in der Jazzband „Stadtgespräch“. Ihre umfassenden Erfahrungen als Mitglied unterschiedlichster kammermusikalischer Besetzungen und das Studium sowohl als Violinistin als auch als Sopranistin ermöglichen es ihr, gemäß des Konzepts des Ensembles kreuzvier flexibel in verschiedenen Besetzungen mitzuwirken. Außer mit der Geige oder ihrer Stimme tritt sie dabei auch mit Kazoo oder Percussion in Erscheinung.

Jacques

Jacques Wery nahm erstmals im Alter von 5 Jahren Blockflötenunterricht. Anknüpfend daran nahm er im Alter von 7 Jahren zusätzlich Klavierunterricht. Im Jahr 2006 besuchte er das Humboldt-Gymnasium Köln mit musikalischem Schwerpunkt. Mit 12 Jahren begann er Posaune zu spielen und war Mitglied in der SüdBeat-BigBand. Während seiner Schulzeit stellte Jacques 2013 sein eigenes Bandprojekt „Dime Chime“ auf die Beine. Weiterlesen

Dort erweiterte er seine Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich der Tasteninstrumente, durch Synthesizer und Orgel. Mit dem Einstieg in die progressive Metal Band „Pantaleon“ im Jahr 2017 bereicherte er weiter sein Können auf jeglichen Keyboards. Seit 2016 studiert er „Elementare Musikpädagogik“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Jazz-Klavier als Hauptfach. Durch sein tiefes Wissen im Bereich der Musiktheorie, besonders im Jazz, gelingen ihm vielseitige Arrangements einiger der Stücke, die kreuzvier erst ausmachen.

Seine Flexibilität als Musiker zeichnet sich dabei eben nicht nur durch stilistische Vielfalt – von Jazz über Klassik bis hin zum Metal – sondern auch durch eine Bandbreite an Instrumenten aus. Neben dem Klavier bedient sich Jacques im Ensemble gerne auch der Posaune und der Cajon, und als Nebenfach-Sänger bildet er in vierstimmigen Gesangsnummern das bassige Fundament.

Clara

Clara Flaksman fing mit fünf Jahren an, Violine zu spielen und mit acht Jahren zusätzlich Klavier, womit sie zwei Semester lang bei Prof. Michael Hauber an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim“ Jungstudentin war. Mit 12 Jahren wechselte sie von Violine zu Viola, später nahm sie zusätzlich Unterricht in Jazzgesang. Sie spielte Viola im Landesjugendorchester RLP und im Bundesjugendorchester Deutschland. Seit 2010 singt Clara außerdem im renommierten Frauenchor „Pfälzische Kurrende“. Weiterlesen

Durch Chor- und Orchesterreisen, aber auch als Solistin und in kammermusikalischen Ensembles, hatte sie bereits zahlreiche Konzertauftritte im In- und Ausland. Sie besuchte Meisterkurse bei Maria Stevczynka, Prof. Michael Hauber, Konstantin Bogino, Prof. Sheila Arnold und dem Mandelring Quartett (als Klaviertrio).

2012 erhielt sie für ihre musikalische Leistung einen Preis der Müller-Busch-Stiftung und 2014 wurde ihr das Deutschlandstipendium zuteil. Seit April 2015 ist sie außerdem Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Durch den gemeinnützigen Verein Yehudi Menuhin – Live Music Now Köln e.V wird sie seit Juni 2016 als „Duo Phaidra“, gefördert.

2013 begann sie an der HfMT Köln ihr Studium im Bereich „Lehramt Musik“, mit Hauptfach Klavier, woraufhin sie 2016 zusätzlich ihr Studium in „Elementare Musikpädagogik“ aufnahm. Neben ihrem Studium ist sie als Musikpädagogin unter anderem in der Grundstufe der städtischen Max-Bruch-Musikschule Bergisch-Gladbach als auch als private Klavierlehrerin tätig.

Sowohl die vielen verschiedenen Instrumente – mitunter auch ungewöhnliche, wie zum Beispiel die Handpan – die Clara spielt, als auch ihre Erfahrungen, die sie aus der Betreuungs- und musikpädagogischen Arbeit mit Kindern und ihrem eigenen Sohn sammelt und mit einbringt, sind unabdingbar für das Ensemble kreuzvier.

Constanze

Im Alter von 6 Jahren begann Constanze Störk Violine zu spielen. Nebst der Violine spielte sie außerdem Blockflöte. Als ihr im Alter von 19 Jahren klar wurde, dass sie Sängerin werden wollte, begann sie eine klassische Gesangsausbildung und besuchte den Klavierunterricht. 2010 bis 2014 studierte sie im Bachelor „Gesang Oper/Konzert“ bei Professorin Lioba Braun, bei der sie bis 2016 ebenfalls den Master in „Gesang Oper/Konzert“ anschloss. Weiterlesen

 Ihren Master in Gesang ergänzte die Sopranistin zusätzlich mit dem Bachelor in „Gesangspädagogik“, wozu sie in die Gesangsklasse von Ingeborg Greiner wechselte. 2018 schloss sie Ihren Master mit der Note 1,0 ab und eröffnete ihre eigene Gesangssschule, das „Klangkäschtle“ in Konstanz.

Constanze ist Finalistin internationaler Gesangswettbewerbe und Preisträgerin bei nationalen Gesangswettbewerben. Im Bereich der Oper war sie bereits in der Partie der „Frasquita“, aus der Oper Carmen mit den Bergischen Symphonikern und als „Musetta“, aus der Oper „La Bohème“ mit der Philharmonie Südwestfalen, zu erleben.

Neben ihrer Leidenschaft zum Gesang, schlägt ihr Herz für das Tanzen. Bereits im Alter von 4 Jahren begann sie eine klassische Ballettausbildung, welche durch internationale PrüferInnen der „Royal Academy of Dancing“ in London beurkundet wurde. Des Weiteren tauchte sie in verschiedene Tanzstilistiken ein, wie Jazz-Dance, Hip-Hop, Standard- und Lateinamerikanische Tänze. Im Bereich der Lateinamerikanischen Tänze war sie zuletzt im Einzel- sowie Formationssport auf Bundesebene erfolgreich unterwegs. Durch ihre langjährige Erfahrung als Tänzerin rundet sie die Auftritte des Ensembles durch ihre Choreographien ab. Wenn sie nicht gerade singt oder tanzt, bringt Constanze sich im Ensemble mit Perkussionsinstrumenten ein.

Bei Babykonzerten mitzuwirken ist für Constanze auch ein persönliches Anliegen, da sie seit 2018 selbst Mutter einer kleinen Tochter ist.